Die belarussische Journalistin Kseniya Lutskina wurde 2020 nach den Protesten gegen die umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Belarus verhaftet und später zu acht Jahren Haft verurteilt – weil sie beim Aufbau unabhängiger Medien half. Aufgrund ihres schlechten gesundheitlichen Zustands wurde sie 2024 begnadigt und zunächst in Minsk unter Hausarrest gestellt. Später konnte sie mit einem humanitären Visum nach Deutschland ausreisen. Sie lebt aktuell in Berlin und engagiert sich für die weiterhin über 1.000 Personen, die sich in Belarus aufgrund politisch motivierter Anklagen in Haft befinden.
Im Gespräch mit Amnesty International wird sie über ihre Erfahrungen in und nach der Haft berichten.
Im Anschluss steht sie für Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme und zum Austausch mit Kseniya ein!
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Fragen können auch auf Deutsch gestellt werden.
Wann: Donnerstag, den 26. März 2026, 19:00 – 20:30 Uhr
Wo: Online – die Zugangsdaten werden kurz vor der Veranstaltung zugesandt
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail bis zum 23. März unter: info@amnesty-belarus-ukraine.de
Die Ankündung als Datei finden Sie auf Englisch hier sowie auf Deutsch hier.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
