Petitionen

Unsere Petitionen – Ukraine

aktualisiert am 10. September 2019

Zu den genannten Fällen können Sie Unterstützung leisten, indem Sie Briefe versenden oder auf Petitionslisten Unterschriften sammeln. Briefvorlagen und Petitionslisten können unten bei den einzelnen Fällen heruntergeladen werden. Senden Sie die unterzeichneten Petitionslisten bitte direkt an die angegebenen Empfängeradressen.

Bitte arbeiten Sie nur zu Fällen, die hier noch aufgelistet sind.
Bitte laden Sie Petitionen und Briefe immer aktuell herunter.

Bitte senden Sie die Petitionen direkt an die angegebenen Adressaten sowie – falls auf dieser Seite vermerkt – in Kopie per Fax an die zuständige Botschaft in Deutschland.

Gerechtigkeit für Vitalina Koval!

Am 8. März 2018 wurde die LGBTI- und Frauenrechts-Aktivistin Vitalina Koval in ihrer Heimatstadt Uzhgorod im Westen der Ukraine durch Mitglieder einer rechtsgerichteten Gruppierung angegriffen. Setzen Sie sich mit Amnesty International dafür ein, dass die Täter_innen zur Verantwortung gezogen werden. Bitte senden Sie Petition und Brief in Kopie als Fax an die Ukrainische Botschaft in Deutschland unter Faxnr. 030 28887163.

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Alle Menschen haben die gleichen Rechte!

Seit 1991 sind sexuelle Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen erwachsenen Personen in der Ukraine zwar nicht mehr strafbar. Ukrainische Homosexuelle sind aber nach wie vor beträchtlichen Vorurteilen ausgesetzt. Das führt dazu, dass sie häufig diskriminiert werden. Außerdem sind sie in Gefahr, Erpressung und anderen Übergriffen zum Opfer zu fallen. Setzen Sie sich mit Amnesty International dafür ein, dass der Schutz vor Verfolgung aufgrund von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität in Artikel 1 des ukrainischen Anti-Diskriminierungsgesetzes aufgenommen wird. Bitte senden Sie Petition und Brief in Kopie als Fax an die Ukrainische Botschaft in Deutschland unter Faxnr. 030 28887163.

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Freiheit für Emir-Usein Kuku!

Emir-Usein Kuku ist ein Menschenrechtsaktivist von der Krim. Nach der russischen Annexion der Krim dokumentierte er Menschenrechts­verletzungen. Kuku wurde von Angehörigen des russischen Inlandsgeheimdienstes schikaniert und geschlagen. Seine Frau und seine Kinder wurden bedroht. Im Februar 2016 wurde er von den russischen Behörden der „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“ beschuldigt und verhaftet. Aktuell steht er in Russland vor Gericht. Kuku bestreitet die Vorwürfe. Falls er verurteilt wird, drohen ihm 25 Jahre Haft. Amnesty International betrachtet Emir-Usein Kuku als gewaltlosen politischen Gefangenen, der einzig wegen seines rechtmäßigen Einsatzes für die Menschenrechte inhaftiert und angeklagt wurde. Bitte senden Sie Briefe und Petitionen in Kopie an die Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland unter der Faxnr. 030/22-65-19-99.

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Weitere Informationen zum Fall finden Sie auf der englischsprachigen Kampagnen-Homepage


Ervin Ibragimov: Verschwunden auf der Krim

Der Krimtatar und Aktivist Ervin Ibragimov wurde zuletzt am 24. Mai in der Nähe seines Hauses in der Stadt Bachtschyssaraj auf der Krim gesehen. Seither fehlt von ihm jede Spur. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, wie eine Gruppe Männer ihn in einen Lieferwagen zwingt, der dann mit ihm davonfährt. Es herrscht große Sorge um seine Sicherheit. Ervin Ibragimov gehörte früher dem Stadtrat an und ist Mitglied des Weltkongresses der Krimtataren, einer internationalen Organisation, die nach der russischen Annexion der Krim-Halbinsel im Jahr 2014 gegründet wurde, um die Rechte und das kulturelle Erbe der Krimtataren zu schützen. Bitte senden Sie Briefe und Petitionen an die im Dokument angegebene Faxnummer bzw. E-Mail-Adresse sowie in Kopie an die Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland unter der Faxnr. 030/22-65-19-99.

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Freiheit für Stanislav Aseev!

Die prorussischen Separatisten der “Volksrepublik Donezk” halten den ukrainischen Journalisten Stanislav Aseev aufgrund haltloser Vorwürfe seit Juni 2017 in Haft. Die Defacto-Behörden werfen ihm „Spionage“ vor – eine konstruierte Anklage, die lediglich auf seiner legitimen friedlichen Tätigkeit als Journalist beruht. Amnesty International fordert die unverzügliche Freilassung von Stanislav Aseev. Bitte senden Sie unterschriebene Briefe und Petitionen per Scan an die im Dokument angegebene E-Mail-Adresse.

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10. September 2019