Russlands Angriff auf die Ukraine begann bereits 2014 mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Halbinsel Krim. Am 24. Februar 2022 begann der russische Angriff auf die gesamte Ukraine. Das Grauen und die Gewalt gegen die ukrainische Zivilbevölkerung nehmen seitdem kein Ende. Russische Behörden haben ukrainische Kriegsgefangene und Zivilpersonen gefoltert, sie über lange Zeit in Isolationshaft gehalten, sie verschwinden lassen und sie auf andere unmenschliche Weise behandelt. Russische Kriegsverbrechen sind in sehr hoher Zahl dokumentiert, doch die Verantwortlichen blieben bisher straffrei. Mit Drohnen und Raketen greift Russland u. a. immer wieder systematisch die ukrainische Energieversorgung an.
Der Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine trifft vulnerable Gruppen in der Ukraine zudem besonders hart. Dazu zählen auch ältere Menschen, welche bereits vor dem Krieg unter mangelndem Schutz litten.
Die Menschenrechtslage auf der Krim ist besorgniserregend. Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsfreiheit sowie die Freiheit der Medien sind eingeschränkt. Pro-ukrainische Aktivist*innen, Krimtatar*innen, Menschenrechtsaktivist*innen, kritische Journalist*innen und Anwält*innen stehen im Visier der Behörden der Russischen Föderation sowie der De-Facto-Behörden auf der Krim. Die Repressalien reichen von Drohungen und der Verweisung aus dem Land bis zum „Verschwinden lassen“ oder langjährigen Haftstrafen.
Auf den folgenden Seiten finden Sie:
- Pressemitteilungen und Stellungnahmen von Amnesty International zur Ukraine
- alle Amnesty-Jahresberichte seit 2011 zur Ukraine
- unsere separate Seite zur Menschenrechtslage auf der Krim
- die Rubrik zum Thema „Ältere Menschen und der russische Angriffskrieg„
- die Rubrik zu Kriegsverbrechen an ukrainischen Gefangenen
- eine Auswahl an Erfolgen des Einsatzes von Amnesty International zur Ukraine
- Petitionen und Briefe zu aktuellen Amnesty-Fällen sowie
- einen Überblick zu den Materialien, die wir Ihnen als Koordinationsgruppe zur Ukraine zur Verfügung stellen.