Unsere Petitionen – Belarus

aktualisiert am 7. Februar 2023

Zu den genannten Fällen können Sie Unterstützung leisten, indem Sie Briefe versenden oder auf Petitionslisten Unterschriften sammeln. Briefvorlagen und Petitionslisten können unten bei den einzelnen Fällen heruntergeladen werden. Senden Sie die unterzeichneten Petitionslisten bitte direkt an die angegebenen Empfängeradressen.

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie kann eine verzögerte postalische Zustellung der Briefe und Petitionen nach Belarus nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen deshalb aktuell, verstärkt auf die unten verlinkten Online-Aktionen zu den Fällen zurückzugreifen oder die unterschriebenen Briefe und Petitionen zu faxen oder als Scan an die Adressaten zu mailen. Die entsprechenden Kontaktdaten haben wir Ihnen bei den jeweiligen Petitionen/Briefen vermerkt.

Bitte arbeiten Sie nur zu Fällen, die hier noch aufgelistet sind.
Bitte laden Sie Petitionen und Briefe immer aktuell herunter.

Bitte senden Sie die Petitionen direkt an die Adressaten sowie zuzüglich eine Kopie per Fax oder E-Mail an die belarussische Botschaft in Deutschland unter der Faxnr. 030 5363 5923 bzw. der E-Mail-Adresse germany@mfa.gov.by.


Nasta Loika: Menschenrechtsverteidigerin frei lassen!

Belarussische Menschenrechtsverteidigerin Nasta Loika (Archivaufnahme)

 

Die belarussische Menschenrechtsverteidigerin Nasta (Anastasia) Loika befindet sich willkürlich in Haft. Seit September ist bereits zum vierten Mal eine 15-tägige Haftstrafe gegen sie verhängt worden. Die belarussischen Behörden gehen gegen Nasta Loika als Vergeltungsmaßnahme für ihre Menschenrechtsarbeit mit konstruierten Anklagen vor. Die jüngsten Berichte, dass Nasta Loika Folter und anderen Formen der Misshandlung ausgesetzt war, geben Anlass zur Sorge um ihre Sicherheit und Gesundheit. Sie muss umgehend freigelassen werden.

Die Online-Petition finden Sie hier.

E-Mail: info@prokuratura.gov.by
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Aktivist Sergej Tichanowski in Haft misshandelt!

Der belarussische Aktivist und Regierungskritiker Sergej Tichanowski auf einer Demonstration (Archivaufnahme); © privat

 

Der gewaltlose politische Gefangene Sergej Tichanowski ist ein populärer belarussischer Blogger und bekannter Regierungskritiker. Er ist der Ehemann der im Exil lebenden belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja. Sergej Tichanowski wurde im Mai 2020 willkürlich festgenommen und unter konstruierten Anklagen zu 18 Jahren Haft verurteilt. Die Gefängnisleitung setzt den Regierungskritiker wiederholten Repressionen für konstruierte „Vergehen“ aus. Seine Haftbedingungen sind insgesamt grausam, unmenschlich und erniedrigend.
Sergej Tichanowski wird nur wegen seines friedlichen politischen Aktivismus strafrechtlich verfolgt. Er muss sofort und bedingungslos freigelassen werden.

Eine Online-Petition für die Freilassung von Sergej Tichanowski (mit der Möglichkeit auch Briefe für den postalischen Versand auszudrucken) finden Sie hier.

 


Freiheit für Marfa Rabkova!

Marfa Rabkova; Copyright: Spring96

 

Die Menschenrechtsverteidigerin Marfa Rabkova befand sich seit September 2020 in Untersuchungshaft. Am 6. September verurteilte das Minsker Stadtgericht die Koordinatorin des Freiwilligendienstes des Menschenrechtszentrums Viasna  zu 15 Jahren Haft – allein wegen ihrer legitimen Menschenrechtsarbeit.Trotz besorgniserregender Symptome und einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands lehnen die Gefängnisbehörden zudem seit Monaten Marfa Rabkovas Anträge auf medizinische Versorgung ab. Bitte setzen Sie sich mit Amnesty International für die umgehende Freilassung von Marfa Rabkova und ihre medizinische Behandlung ein!

Eine Online-Petition für die Freilassung von Marfa Rabkova (mit der Möglichkeit auch Briefe für den postalischen Versand auszudrucken) finden Sie hier.

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Freiheit für Viasna-Aktivisten!

Der belarussische Menschenrechtsverteidiger Ales Bialiatski auf einer Veranstaltung der polnischen Amnesty-Sektion (Archivaufnahme)

Am 14. Juli 2021 wurden der Vorsitzenden des belarussischen Menschenrechtszentrums Viasna Ales Bialiatski, dessen Rechtsbeistand Uladzimir Labkovich sowie Viasnas Vize-Vorsitzender Valyantsyn Stefanovich festgenommen. Bereits im Oktober 2020 und Januar 2021 waren zuvor die ehrenamtlichen Aktivist*innen des Menschenrechtszentrums Viasna Andrei Chapyuk und Tatsiana Lasitsa sowie Leanid Sudalenka, der Leiter der Zweigstelle Homel des Menschenrechtszentrums Viasna, festgenommen worden. Am 3. November 2021 wurde Tatsiana Lasitsa zu 2,5 Jahren sowie Leanid Sudalenka zu drei Jahren Haft verurteilt. Tatsiana Lasitsa wurde zwischenzeitlich aus der Haft entlassen. Andrei Chapyuk wurde am 6. September 2022 zu 6 Jahren Haft verurteilt.

Die Aktivist*innen haben keine anerkannte Straftat begangen und werden nur aufgrund ihrer Menschenrechtsarbeit strafrechtlich verfolgt. Bitte setzen Sie sich mit Amnesty International für die sofortige und bedingungslose Freilassung der Inhaftierten ein!

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Einen Link zur Kampagne #FreeViasna, organisiert durch die International Federation of Human Rights (fihd) samt Aktionsanleitung finden Sie hier bzw. hier.

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Freiheit für Maria Kolesnikowa!

Angehörige der belarussischen Behörden haben am 7. September 2020 die Oppositionsführerin Maria Kolesnikowa entführt. Nachdem sie sich gegen die Abschiebung aus Belarus gewehrt hatte, wurde sie festgenommen und angeklagt. Am 6. September 2021 verurteilte das Minsker Regionalgericht Maria Kolesnikowa zu 11 Jahren Haft. Bitte setzen Sie sich mit Amnesty International für die umgehende Freilassung von Maria Kolesnikova ein!

Ein kurzes Video von Amnesty International zur Entführung von Maria Kolesnikowa (Dauer ca. 1 min.) finden Sie hier unter YouTube.

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Freiheit für Vladislav Sharkovsky!

In Belarus in Haft: Vladislav Sharkovsky (Archivbild). © privat

 

 

Vladislav Sharkovsky ist seit 2018 wegen geringfügiger, gewaltfreier Drogendelikte in Haft. Bei seiner Festnahme war er 17 Jahre alt. Bitte setzen Sie sich mit Amnesty International für Vladislav Sharkovskys umgehende Freilassung ein!

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Fax: +375 17 226 06 10 oder +375 17 222 38 72
Email: contact@president.gov.by

 


Hinrichtung von Viktar Serhil verhindern!

Viktar Serhil ist in unmittelbarer Gefahr, hingerichtet zu werden, nachdem der Oberste Gerichtshof am 31. Januar 2020 seinen Schuldspruch und das Todesurteil gegen ihn bestätigt hat. Bitte setzen Sie sich mit Amnesty International für Viktar Serhil ein!

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Fax: +375 17 226 06 10 oder +375 17 222 38 72
Email: contact@president.gov.by


Todesstrafe abschaffen!

Belarus ist das letzte Land in Europa und der ehemaligen Sowjetunion, das die Todesstrafe noch vollzieht. Im Justizsystem kommt es immer wieder zu Fehlern, internationale Standards für faire Gerichtsverfahren werden nicht eingehalten. Amnesty International lehnt die Todesstrafe ohne Ausnahme ab, denn sie verletzt das Recht auf Leben und ist eine grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe. Betroffen macht uns auch, welches Leid die Todesstrafe bei den Angehörigen der Verurteilten auslöst. Sie werden im Unklaren über den Tag der Hinrichtung gelassen und erhalten die offizielle Todesbescheinigung erst Wochen oder Monate nach der Ausführung. Setzen Sie sich mit Amnesty International für die Abschaffung der Todesstrafe in Belarus ein!

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Englische Online-Petition von der belarussischen NGO Viasna

Fax: +375 17 226 06 10 oder +375 17 222 38 72
Email: contact@president.gov.by

Weitere Informationen zur Todesstrafe in Belarus finden Sie auf dieser Homepage unter der Rubrik Todesstrafe in Belarus


7. Februar 2023