Unsere Petitionen – Belarus

aktualisiert am 12. August 2019

Zu den genannten Fällen können Sie Unterstützung leisten, indem Sie Briefe versenden oder auf Petitionslisten Unterschriften sammeln. Briefvorlagen und Petitionslisten können unten bei den einzelnen Fällen heruntergeladen werden. Senden Sie die unterzeichneten Petitionslisten bitte direkt an die angegebenen Empfängeradressen.

Bitte arbeiten Sie nur zu Fällen, die hier noch aufgelistet sind.
Bitte laden Sie Petitionen und Briefe immer aktuell herunter.

Bitte senden Sie die Petitionen direkt an die Adressaten sowie zuzüglich eine Kopie per Fax an die belarussische Botschaft in Deutschland unter der Faxnr. 030 53635923.

 

Belarus: Schlechte Haftbedingungen!

Emil Astrauko und Vasily Sauchanka wurden beide im Alter von 17 Jahren in einem unfairen Gerichtsverfahren wegen geringfügiger Drogendelikte zu 10 Jahren Haft verurteilt. Sie sind gegenwärtig im Gefängnis Schikanen und Diskriminierung ausgesetzt, haben keinen Zugang zu Bildung sowie angemessener medizinischer Versorgung und müssen harter körperlicher Arbeit nachgehen. Setzen Sie sich für Emil Astrauko und Vasily Sauchanka ein!

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der Link zur Online-Aktion der deutschen Amnesty-Sektion


Todesstrafe abschaffen

Belarus ist das letzte Land in Europa und der ehemaligen Sowjetunion, das die Todesstrafe noch vollzieht. Im Justizsystem kommt es immer wieder zu Fehlern, internationale Standards für faire Gerichtsverfahren werden nicht eingehalten. Amnesty International lehnt die Todesstrafe ohne Ausnahme ab, denn sie verletzt das Recht auf Leben und ist eine grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe. Betroffen macht uns auch, welches Leid die Todesstrafe bei den Angehörigen der Verurteilten auslöst. Sie werden im Unklaren über den Tag der Hinrichtung gelassen und erhalten die offizielle Todesbescheinigung erst Wochen oder Monate nach der Ausführung. Setzen Sie sich mit Amnesty International für die Abschaffung der Todesstrafe in Belarus ein!

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Englische Online-Petition von der belarussischen NGO Viasna

Weitere Informationen zur Todesstrafe in Belarus finden Sie auf dieser Homepage unter der Rubrik Todesstrafe in Belarus.


Geplante Hinrichtung stoppen!

Am 20. Januar wurden Viachaslau Sukharko und Aliaksandr Zhylnikau vom Stadtgericht Minsk zum Tode verurteilt. Sie waren für schuldig befunden worden, im Dezember 2015 drei Personen ermordet zu haben. Im Juni 2019 wurde bekannt, dass das Urteil gegen Aliaksandr Zhylnikau vollstreckt wurde. Es besteht große Sorge, dass seinem Mitangeklagten Viachaslau Sukharko nun auch akut die Hinrichtung droht. Die Todesstrafe stellt die schwerste aller Menschenrechtsverletzungen dar. Belarus ist das letzte Land in Europa und Zentralasien, das nach wie vor die Todesstrafe anwendet. Die Schwere der Tat oder das verursachte Leid soll nicht verharmlost werden. Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Todesstrafe keine eindeutig abschreckende Wirkung auf die Ausübung von Straftaten hat. Setzen Sie sich für den Stopp der Hinrichtung von Viachaslau Sukharko ein!

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Schützen Sie LGBTI-Menschen in Belarus!

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Belarus nicht mehr strafbar. LGBTI-Menschen sowie Aktivist_innen, die sich für LGBTI-Rechte stark machen, sind jedoch Stigmatisierung, Diskriminierung und der Gefahr von Übergriffen ausgesetzt. Es existiert keine anti-diskriminierende Gesetzgebung, die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität umfasst. Polizeikräfte reagieren oft nicht, wenn LGBTI-Personen angegriffen werden oder stellen bei Übergriffen keine weiterführenden Ermittlungen an. Belarussische politische Persönlichkeiten haben zu Feindseligkeit und Diskriminierung in Bezug auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität angestiftet. Setzen Sie sich mit Amnesty International für das Recht auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit für LGBTI-Personen und -Aktivist_innen in Belarus ein!

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12. August 2019