Unsere Petitionen – Belarus

aktualisiert am 18. Januar 2020

Zu den genannten Fällen können Sie Unterstützung leisten, indem Sie Briefe versenden oder auf Petitionslisten Unterschriften sammeln. Briefvorlagen und Petitionslisten können unten bei den einzelnen Fällen heruntergeladen werden. Senden Sie die unterzeichneten Petitionslisten bitte direkt an die angegebenen Empfängeradressen.

Bitte arbeiten Sie nur zu Fällen, die hier noch aufgelistet sind.
Bitte laden Sie Petitionen und Briefe immer aktuell herunter.

Bitte senden Sie die Petitionen direkt an die Adressaten sowie zuzüglich eine Kopie per Fax an die belarussische Botschaft in Deutschland unter der Faxnr. 030 53635923.


Hinrichtung von Viktar Paulau stoppen!

Viktar Paulau wurde am 30. Juli vom Regionalgericht in Witebsk zum Tode verurteilt. Der Oberste Gerichtshof von Belarus bestätigte den Urteilsspruch am 12. November 2019. Viktar Paulau ist nun in unmittelbarer Gefahr, hingerichtet zu werden.Setzen Sie sich mit Amnesty International für ihn ein!

Petition als pdf zum Download
Briefvorlage als pdf zum Download
Der Link zur Online-Aktion der deutschen Amnesty-Sektion


Todesstrafe abschaffen!

Belarus ist das letzte Land in Europa und der ehemaligen Sowjetunion, das die Todesstrafe noch vollzieht. Im Justizsystem kommt es immer wieder zu Fehlern, internationale Standards für faire Gerichtsverfahren werden nicht eingehalten. Amnesty International lehnt die Todesstrafe ohne Ausnahme ab, denn sie verletzt das Recht auf Leben und ist eine grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe. Betroffen macht uns auch, welches Leid die Todesstrafe bei den Angehörigen der Verurteilten auslöst. Sie werden im Unklaren über den Tag der Hinrichtung gelassen und erhalten die offizielle Todesbescheinigung erst Wochen oder Monate nach der Ausführung. Setzen Sie sich mit Amnesty International für die Abschaffung der Todesstrafe in Belarus ein!

Petition als pdf zum Download
Briefvorlage als pdf zum Download
Englische Online-Petition von der belarussischen NGO Viasna

Weitere Informationen zur Todesstrafe in Belarus finden Sie auf dieser Homepage unter der Rubrik Todesstrafe in Belarus.


Gefangener braucht medizinische Behandlung

Vladislav Sharkovsky verbüßt in einer belarussischen Jugendstrafanstalt eine zehnjährige Haftstrafe, zu der er wegen eines geringfügigen Drogendelikts verurteilt wurde. Sein Gesundheitszustand hat sich seit seiner Festnahme im März 2018 verschlechtert, doch im Gefängnis wird er nicht angemessen medizinisch behandelt. Zudem wurden ihm Vergeltungsmaßnahmen angedroht, wenn sich seine Mutter weiterhin über seine Haftbedingungen beschweren sollte. Die Behörden müssen dringend eine angemessene Gesundheitsversorgung sicherstellen und gewährleisten, dass er vor Schikane und Vergeltungsmaßnahmen geschützt wird.

Petition als pdf zum Download
Briefvorlage als pdf zum Download
Der Link zur Online-Aktion der deutschen Amnesty-Sektion


Belarus: Ziviles Engagement muss möglich sein!

Der 2019 neu eingeführte Artikel 23.88 des belarussischen Verwaltungsgesetzbuches sieht vor, dass das Engagement für eine nicht-registrierte Organisation in Belarus weiterhin mit Geldstrafen geahndet werden kann. Die offizielle Registrierung einer Nichtregierungsorganisation in Belarus ist jedoch extrem schwierig bis unmöglich. Artikel 23.88 schränkt somit legitime zivilgesellschaftliche Aktivitäten in Belarus und damit auch Meinungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit und friedliche Versammlungen in Belarus beträchtlich ein. Amnesty International fordert die Abschaffung von Artikel 23-88!

Petition als pdf zum Download
Briefvorlage als pdf zum Download


Schützen Sie LGBTI-Menschen in Belarus!

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Belarus nicht mehr strafbar. LGBTI-Menschen sowie Aktivist_innen, die sich für LGBTI-Rechte stark machen, sind jedoch Stigmatisierung, Diskriminierung und der Gefahr von Übergriffen ausgesetzt. Es existiert keine anti-diskriminierende Gesetzgebung, die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität umfasst. Polizeikräfte reagieren oft nicht, wenn LGBTI-Personen angegriffen werden oder stellen bei Übergriffen keine weiterführenden Ermittlungen an. Belarussische politische Persönlichkeiten haben zu Feindseligkeit und Diskriminierung in Bezug auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität angestiftet. Setzen Sie sich mit Amnesty International für das Recht auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit für LGBTI-Personen und -Aktivist_innen in Belarus ein!

Petition als pdf zum Download
Briefvorlage als pdf zum Download

13. Februar 2020